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Hochbetrieb im Erzgebirge
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Hochbetrieb im Erzgebirge



Pressemitteilung des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V.

Hochbetrieb im Erzgebirge

Am 19. Oktober herrschte Hochbetrieb im Erzgebirge – zum Tag des traditionellen Handwerks strömten erneut Tausende Besucher in die erzgebirgischen Holzkunstwerkstätten, um den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Zahlreiche Mitgliedsbetriebe des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V. beteiligten sich am Tag des traditionellen Handwerks und zeigten den interessierten Besuchern, wie sie den Anspruch der deutschlandweiten Kampagne „Die Kunst zum Leben.“ in ihren Werkstätten mit Leben erfüllen.

In der Drechslerei Wagner in Riechberg bei Freiberg „dreht“ sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um den Schneemann. Hunderte drollige Holzschneemänner bevölkern die Drechselwerkstatt – und sie sind echte Botschafter des Winters. Mit Skiern, Schlitten und Snowboards ziehen sie vom Erzgebirge in die Welt. Unter anderem gestaltete Volkmar Wagner die Preise für den letzten Rodel-Weltcup, bei dem sich die Sieger über einen großen Schneemann-Doppelsitzer aus Holz freuen durften. Anlässlich der WOK-WM in Altenberg entstand in den Riechberger Werkstätten sogar ein Schneemann im Wok. „Über 4000 Besucher strömten am Sonntag in unsere Werkstätten“, berichtet Volkmar Wagner. „Der Tag des traditionellen Handwerks ist immer wie ein großes Volksfest.“

Auch Birgit Uhlig öffnete am Sonntag die Türen ihrer Werkstatt. Die Kunsthandwerkerin aus Olbernhau fertigt filigrane Lichterhäuser. Stimmungsvoll beleuchtet sind sie nicht nur zur Weihnachtszeit eine beliebte Dekoration. Zum Tag des traditionellen Handwerks zeigte sie den Besuchern in ihrer Werkstatt, wie die erzgebirgischen Lichterhäuser entstehen. „Die Besucher waren erstaunt, wie viel Handarbeit in meinen Lichterhäusern steckt“, sagte Birgit Uhlig. „Aber genau das macht jedes Lichterhaus so einzigartig.“

Die Olbernhauer Werkstätten Flade hatten anlässlich des Tages des traditionellen Handwerks ebenfalls ihre Werkstatträume für die Besucher geöffnet. Die Besucher durften zusehen, wie die Flade-Engelchen ihr unverwechselbares Markenzeichen – die Frisuren aus Flachs – bekommen. Das Perückenmachen ist sonst in der Öffentlichkeit nur selten zu sehen. „Die Besucher waren erstaunt, dass selbst die winzigsten Zubehörteile unserer Miniaturen alle in Handarbeit hergestellt werden“, erzählt Inhaberin Kerstin Drechsel-Flade. „So ist unser ca. 1,5 cm kleiner Pflaumentoffel nur eine von ca. 25 filigranen Figuren einer Spieldose, und selbst dieses winzige Accessoire besteht aus 15 Einzelteilen.“

Zum ersten Mal dabei war Drechslermeister Andreas Müller, der in Olbernhau die Nachfolge der Traditionsfirma Herbert Thiele angetreten hat. „Die Resonanz war mit ca. 100 Besuchern für die erste Teilnahme sehr gut“, sagt der Firmeninhaber. „Die Besucher haben mit großem Interesse die Vielzahl der Arbeitsabläufe bei der Herstellung unserer Pyramiden und Räuchermännchen verfolgt. Auch das Spanbaumstechen und Schnitzen wurden aufmerksam begutachtet.“

Dieter Uhlmann, Geschäftsführer des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V., wertet die große Resonanz auf den Tag des traditionellen Handwerks als positives Zeichen für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft: „Das rege Interesse der Menschen zeigt, dass die Handarbeit wieder geschätzt wird und den Stellenwert hat, den sie verdient. Das Erzgebirge ist die einzige zusammenhängende Kulturlandschaft Europas, in der das Kunsthandwerk nach alter Tradition noch heute zum Erwerb des Lebensunterhaltes betrieben wird. Dies hat der Tag des traditionellen Handwerks anschaulich verdeutlicht.“

Weiterhin beteiligten sich u.a. folgende erzgebirgische Kunsthandwerker am Tag des offenen Handwerks:

– Björn Köhler, Eppendorf

– Wendt & Kühn Figurenwelt, Seiffen

– Annedore Krebs, Grünhainichen

– Kunsthandwerkstätten Blank, Grünhainichen

– Werkstatt im Seiffener Hof

Informationen zum Tag des traditionellen Handwerks

Der Tag des traditionellen Handwerks wird von der Tourismusgemeinschaft Silbernes Erzgebirge organisiert. Jährlich öffnen über 160 Handwerksbetriebe zwischen Freiberg und Olbernhau im Oktober ihre Pforten, um interessierten Besuchern einen Einblick in ihr Handwerk zu gewähren. Vom Glasbläser über den Hammerschmied bis hin zu Zinngießereien und Drechselwerkstätten vermitteln zahlreiche Handwerksbetriebe ein Bild von der Vielfalt der erzgebirgischen Handwerkskunst. Weitere Informationen unter www.silbernes-erzgebirge.de

Über den Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker & Spielzeughersteller e.V.

Der Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V. vertritt seit 1990 als freiwillige Dachorganisation ca. 80 Hersteller Erzgebirgischer Volkskunst, vom kleinen Familienbetrieb bis hin zum mittelständischen Unternehmen mit über 200 Beschäftigten. Der Verband fördert die mit Warenzeichen garantierte Erzgebirgische Volkskunst® und seine Hersteller. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört die Imagewerbung. Darüber hinaus unterstützt er seine Mitglieder u. a. bei der Beteiligung an Messen im In- und Ausland, bei der Berufsausbildung zum Holzspielzeugmacher sowie auf rechtlichem Gebiet, z.B. im Kampf gegen Plagiate. Dem Fachhandel stellt er attraktive Werbemittel bereit.

Kontakt:
Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e. V.
09526 Olbernhau, Albertstraße 15
Tel.: 037360/72442

Fax: 037360/3048
www.erzgebirge.org <http://www.erzgebirge.org/>

verband@erzgebirge.org <mailto:verband@erzgebirge.org>

Verantwortlich für Presseinformationen:

Sternkopf Communications

09557 Flöha, Fabrikweg 4

Tel.: 03726/792919-0

Fax: 03726/792919-10

www.sternkopf.biz <http://www.sternkopf.biz/>

contact@sternkopf.biz

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Olbernhau, den 21. 10. 2008
Erzgebirge Lichterhaus

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