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Die Jetzt-Sag-Ich-Auch-Mal-Was-Dazu Seite

Die Jetzt-Sag-Ich-Auch-Mal-Was-Dazu Seite

Hier lesen Sie meine nicht immer objektive Meinung zu diversen Themen, die in unserer Gesellschaft ein Bild formieren wollen.

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27.01.2012

Die Chronik von Facebook

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Facebook verdient sein Geld mit Werbebanner und gekauften Freunden. Damit Werbung gut funktioniert, und auch die Adressen verkäuflich sind, gehört eine Zielgruppenanalyse zum Tagesgeschäft einer Marketingabteilung. Denn wenn die Marketingabteilung weiß das ich glücklich verheiratet bin, bin ich keine direkte Zielgruppe für dubiose Singlebörsenanzeigen. Wie kriegt man das aber raus mit dem glücklich verheiratet sein?

Im Falle von Facebook ändert man die Profile in eine Chronik. Da jeder Beitrag mit einem Datum versehen ist, erhält man eine schöne Zeitreihe. Dann muss nur noch der ein oder andere Beitrag klassifiziert werden, z. B. den Beziehungsstatus, und schon wissen die Marketingspezies wie es um mich steht. Beginne ich also einen Beitrag mit Beziehungsstatus „Verheiratet”, und ändere diesen nach einiger Zeit auf „Single bzw. Getrennt”, was erhalte ich dann? Richtig, Werbebanner der Singlebörsen.

Möchte ich das? Nein.

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31.01.2012

Vox startet: Das perfekte Model

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Schon aus beruflichen Gründen ist eine solche Sendung quasi eine Pflichtveranstaltung, zumal „Das perfekte Model” gegen das Pro7-Format „Germany´s Next Topmodel” antritt. Die Jurorinnen: Karolína Kurková und Eva Padberg. Wer jetzt an spannende Unterhaltung denkt und dachte, wurde bitterlich enttäuscht. Nach zehn Minuten musste ich abschalten. Die in diversen Zeitungen veröffentlichten Interviews stehen konträr zum übermittelten Bild. Alles sollte viel besser und spannender werden. Das Gegenteil scheint wohl der Fall zu sein.

Schade.

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03.02.2012

Affäre Wulff:…der werfe den ersten Stein

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Seit gut einem Monat befindet sich Bundespräsident Christian Wulff im Focus der Medien. Und als Bundesbürger ist man verwirrt. Denn bisher war ich im guten Glauben, das Vorteilsnahme im Amt, wie z. B. bei Kreditverträgen, Haus- und Autokauf, zur Pflichtaufgabe eines politischen Mandatsträger gehört. Was die meisten Parlamentarier praktizieren, kann ja für den Bundespräsidenten nicht verboten sein, und der vertritt ein ganzes Volk mit all seinen Befindlichkeiten. Jeder von uns würde es nämlich genau so machen, bzw. macht es auch schon. Da wird mit dem Banker gekuschelt, auf Xing heimlich genetzwerkelt, Journalisten schreiben einen Goodwill-Artikel für ein heimisches Unternehmen. Nebenbei verschwindet Schwarzgeld auf der Ebay-Plattform, und auch die Steuererklärung wird wahrheitsnah interpretiert.

Wohin wir schauen, alle sind wir ein bisschen Wulff. Nur unser Bundespräsident darf nicht? Ein wertneutrales Leben ohne Freunde und Feinde zu führen ist eigentlich nicht möglich und nebenbei auch grottig langweilig.

Bundesrepublik Deutschland: ein Abenteuerland mitten in Europa

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10.02.2012

Thomas Gottschalk: Schwimmversuche im Haifischbecken

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Thomas Gottschalk hat sich über Jahrzehnte hinweg als Entertainer und Moderator großer Shows präsentiert. Ihm gelang auch die schwere Übernahme von „Wetten, dass…?”, seinerzeit moderiert von Frank Elstner. Fernsehen ist seine Welt, und die Bühne kann nicht groß genug sein. Und nicht zu vergessen seine Showsendung in den 90ern, wo er Heidi Klum entdeckt hat. Seine Sendungen waren immer ein wenig gehetzt, Gottschalk stand unter Strom, das Volk glücklich. Er war ein Garant für gute Quoten, schräge Auftritte, und wortgewandte Slapsticks.

Doch mit der 30-Minuten ARD-Sendung „Gottschalk live” im Januar 2012 kam der Absturz. Die anfänglich hohe Zuschauerzahl sank rapide ins Bodenlose. Und Thomas Gottschalk dürfte wissen, dass ein sich abwendender Zuschauer schwer zurück zu holen ist. Das Konzept stimmt in dieser Form einfach nicht.

Was wäre die Rettung? Thomas Gottschalk muss zurück auf die große Bühne von „Wetten, dass…?”. Er geht sonst ein wie eine Primel.

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14.02.2012

Adolf Sauerland: Wenn das Selbstbild nicht mehr stimmt

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Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland wurde am Sonntag demokratisch abgewählt. Gut achtzehn Monate nach der Loveparade-Katastrophe holte ihn das Volk ein. Wie schief muss das eigene Selbstbild sein um diesen Vorgang nicht zu begreifen? Adolf Sauerland verhielt sich in den letzten Monaten genau so wie ihn die Abwähler dargestellt haben. Anmaßend und über den Dingen schwebend. Denn jegliche Verantwortung im Falle der Loveparade von sich zu weisen ist angesichts der beruflichen Position eine Farce gewesen. Ob die Treiber und Jäger von Adolf Sauerland es in Duisburg nun besser machen darf aber bezweifelt werden.

In Duisburg trug man im Juli 2010 auch eine kulturelle Vision zu Grabe. Eine wirkliche Aufarbeitung und Auseinandersetzung der Katastrophe ist nicht wirklich erkennbar.

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11.04.2012

Amazon: ein vertrauenswürdiger Partner?

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Das amerikanische Unternehmen AMAZON wandelte sich in den letzten Jahren vom Saulus zum Paulus. Wollte man in den Anfängen die Menschheit noch mit Büchern beliefern, gleicht das Unternehmen heute eher einem Ramschladen. Und genau so behandelt AMAZON seine Lieferanten. Die bestehen zu einem Großteil nicht aus wenigen großen Unternehmen, sondern aus vielen tausend kleinen Lieferanten. Jetzt hat AMAZON seine Lieferanten als Einnahmequelle erkannt. Denn ab sofort werden Kleinstbeträge erst ab mind. 10,– Euro ausgezahlt. Wer als Autor seine Bücher vertrauensvoll nach AMAZON schickt, oder sogar Werbeanzeigen auf seiner Webseite platziert, sollte schon mal mit Zahlungszielen von bis zu 10 Monaten rechnen.

Fiskalisch eine wundervolle Rechnung, zumindest für AMAZON.

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14.05.2012

Landtagswahl in NRW 2012: seltsame Selbstwahrnehmung

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Wir Bürger in NRW wählten einen neuen Landtag. Nach Auswertung der Kreuzchen folgte die Suche nach dem Schuldigen in den Reihen der CDU. Dabei ist die Antwort so einfach wie simpel. Die an zahlreichen Laternen und Häuserwänden angebrachten Konterfeis der Spitzenpolitiker waren durch die Bank an bildlicher Langeweile und fehlerhafter Bildinformation nicht mehr zu überbieten. In der Fotografie bezeichnet man solche Portraits als tote Bilder. Sicherheitshalber gab es bei einigen Parteien erst gar kein Bildchen zu sehen, wie z. B. bei den „Piraten”. So umwarb uns Norbert Röttgen (CDU) auf einem Plakat mit einem Kind. Dieses Foto war nicht nur schlecht fotografiert und bearbeitet, sondern der Informationsgehalt war gleich null und konträr zu seinem Auftreten. Auch die Slogans versprachen mehr blubblub als tatsächliches Anpacken.

Sicherlich waren die Plakate nicht für das Ergebnis ausschlaggebend. Aber mit Fotografie fängt alles an, und hört letztendlich damit auf.

Bildlich waren alle Plakate der Parteien unter aller Würde. Lieblos fotografiert, fremdschämend bearbeitet, die Slogans platt wie seit 20 Jahren. Gewonnen haben jene mit dem solidesten Foto. Geht doch.

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17.10.2012

Newsletter: Unternehmen erschlagen ihre Leser

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Vor einigen Jahren fand ich die Idee von Newslettern super. Informationen über Unternehmen direkt aus erster Hand. Dachte ich zumindest. Heraus kam eine Flut von belanglosen Mails, verpackt mit hunderten von Links auf irgendwelche weiterführenden Seiten. Informationen die die Welt nicht braucht. Vorbei mit meiner gedanklichen Vorstellung von prosperierenden Unternehmen und dynamischen Mitarbeitern. Ich soll laut den Newslettern schließlich was kaufen, und nicht nach Informationen hecheln. Nun heisst es Abschied nehmen, indem ich mich aus allen Verteilern abmelde. Angefangen von der IT-Branche bis hin zur Fotografie heisst es nun:

Tschüss

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29.03.2015

Seit Herbst 2012 keine Meinung mehr?

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Seit geraumer Zeit komme ich einfach nicht dazu mich um neue Inhalte auf meiner Webseite zu kümmern. Ist dann Zeit vorhanden, möchte ich diese nicht damit verbringen, mich stundenlang vor den Bildschirm zu setzen. Dies wird sich sicherlich irgendwann ändern.

Na dann, bis bald.

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